Sylvesterturnier 2008

Nachdem wir das Jahr 2008 turniertechnisch außerhalb unseres Vereins doch recht erfolgreich hinter uns gebracht haben, steht heute noch unser vereinsinternes Silvesterturnier an. Eher ein Spaßturnier mit nur 15 Zielen und viel Grillen und gemütliches zusammensein danach.

Um 10.00 Uhr ist Treffen am Bogenplatz. Erst mal eine Runde geschnackt und sich aufgewärmt. Es kommt so ein kleine Ober–Ohe–Feeling auf. Zehn Minusgrade haben wir zu verzeichnen und da kommt so ein kleines Feuerchen in unserer festen Feuerstelle ganz recht. Vielleicht passe ich besser auf das Feuer auf und die anderen können durch den Wald zittern und Pfeile verstecken… Na, ja, ich schieße mich dann aber doch ein und warte was da kommt. Die Gruppen sind voreingeteilt und wir werden mit Steffen, Thorsten und Marvin gehen. Das wird bestimmt lustig. Friedhelm hat sich für heute mal was neues einfallen lassen. Es werden auf jedes Ziel drei Pfeile geschossen. Nach dem ersten Pfeil hat man noch eine Minute für die beiden anderen. Da erschreckt man sich erstmal. Oh Gott, nur eine Minute für zwei Pfeile, das schaffe ich nie. Ja, denkste! Ich glaube nach dem dritten oder vierten Ziel haben wir das mit der Zeitmesserei komplett aufgegeben, da die längste Zeit, die dabei gemessen wurde gerade mal 45 Sekunden waren. Und auch nur deswegen, weil Steffen zwei Pfeile hat fallen lassen, dann war der eine abgebrochen oder was weiß ich. Jedenfalls ist eine Minute für zwei Pfeile ewig viel Zeit.

Vor Beginn des Schießens müssen auch erst noch ein paar Fotos für die Presse geschossen werden. Das wird später ein richtig langer Bericht in der Zeitung.

Aber dann geht es endlich los. Wir starten bei Ziel 15. Von einem Hochsitz müssen drei unterschiedliche Tiere getroffen werden. Ich treffe gerade mal eins. Und man merkt auch gleich, der Boden ist hart gefroren und wenn der Pfeil dumm kommt prallt er von der Erde ab und ist entweder kaputt oder er fliegt weiter bis ins Nirvana. Danach kommt ein Wolf, der echt schön gestellt ist und heute zum ersten Mal zum Einsatz kommt. Den treffe ich mit allen drei Pfeilen. Hm, klappt ja ganz gut heute. Hätte ich das mal nicht gedacht! Denn nach dem dritten Ziel geht es mit meiner Schießleistung steil bergab. Aber Spaß macht es trotzdem. Richtig schön gestellt sind zwei Wildschweine mit Frischlingen, wobei ein Treffer der Frischlinge Minuspunkte gibt, und der Dachs (war es ein Dachs, ich weiß das gar nicht mehr so genau) der von der zweiten Plattform eines Aussichtsturmes geschossen wird. Wie um alles in der Welt soll man sich da positionieren, damit man dieses blöde Vieh trifft. Aber zumindest einen Treffer lande ich da. Thorsten ist richtig gut, was natürlich meine Unzufriedenheit meiner eigenen Schießleistung nur noch verstärkt. Marvin ist auch richtig klasse (“Mach ganz ruhig und langsam! Schön konzentrieren. Und ankern! – Plopp – da war der Pfeil im Tier). Durch den harten Boden werden ein paar Pfeile echt böse weit verlängert. Zum Glück sind bei diesem Wetter keine Spaziergänger unterwegs.

Schön ist auch, dass es mal nicht durch unseren üblichen Parcours geht. Und der Weg ist dank wohl überlegter Kennzeichnung gut zu finden. Ich machte mir keine großen Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze. Ist aber auch egal.

Nachdem wir alle wieder wohlbehalten an unserer Hütte und dem wärmenden Feuer angekommen sind, gibt es erst mal wärmende Getränke. Mit und ohne Alkohol. Und das Grillrost wird auch schon vorgeglüht. Während sich Friedhelm an die Auswertung macht werden Salate, Brote, Mettbällchen und andere Leckereien bereitgestellt. Schnell sind die Bratwürstchen fertig und wollen noch bevor sie wieder einfrieren aufgegessen werden. Das mit den Salaten ist bei diesem Wetter echt so eine Sache. So halb gefroren ist das nicht so ganz mein Fall. Zwischendurch ist dann noch die Siegerehrung. Thorsten hat bei den Männern den ersten Platz gemacht und ich werde tatsächlich noch vierte. Das hätte ich nicht gedacht. Auch Carsten ist nicht so weit hinten, wie er angenommen hatte. 48 Schützen waren wir an diesem Sylvestermorgen. Nachdem der restliche Glühwein und Kinderpunsch ausgetrunken sind geht es dann nach hause um unsere eigene Silvesterparty vorzubereiten.

Ein frohes neues Jahr 2009 wünscht

Carmen

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